Setz dich für Wallboxen an deinem Arbeitsplatz ein


Du fährst schon elektrisch oder möchtest dir demnächst ein E-Auto anschaffen? Vielleicht hast du bislang gezögert, weil es bei dir zu Hause keine einfachen Lademöglichkeiten gibt? Dann wäre es doch ideal, wenn du während deiner Arbeitszeit laden und mit vollem Akku in den Feierabend starten könntest.

Mehr Lademöglichkeiten – weniger Verbrenner

Wenn du dich gemeinsam mit deinen Kolleg*innen für Lademöglichkeiten am Arbeitsplatz einsetzt, bringst du vielleicht auch andere auf die Idee, auf ein E-Auto umzusteigen und stärkst damit die Antriebswende. Und dein Arbeitgeber hat auch etwas davon.

Mit Ladestationen sind übrigens sowohl die an Wänden installierten Wallboxen als auch freistehende Ladesäulen gemeint. Welche Art von Ladeinfrastruktur am besten für deinen Arbeitsplatz geeignet ist, hängt von Faktoren wie der Parkplatzsituation, Anzahl der Fahrzeuge und der verfügbaren Stromkapazität ab.

Welche Vorteile haben Ladepunkte für deine*n Arbeitgeber*in?

Wenn sich ein Unternehmen dafür entscheidet, seine Parkplätze mit Ladestationen auszustatten, tut es nicht nur etwas für die E-Auto-Fahrer*innen unter den Beschäftigten, sondern auch für das Unternehmen selbst.

Steuervorteile

Kostenfreies oder vergünstigtes Laden am Arbeitsplatz ist für Mitarbeitende steuerfrei. (§3 Nr. 46 EStG).

Attraktivität

Lademöglichkeiten machen das Unternehmen attraktiver für neue Mitarbeitende. Und auch für eventuelle Kund*innen vor Ort.

Zukunftssicherheit

Der Bedarf an Lademöglichkeiten wird weiter zunehmen – jetzt schon die Strukturen dafür zu schaffen, ist eine Investition in die Zukunft. Nicht nur für die Fahrzeuge der Mitarbeitenden, sondern auch für Firmenfahrzeuge, zum Beispiel für Außendienst oder Lieferbetrieb.

Potenzielle Einnahmequelle

Außerhalb der Geschäftszeiten können die Ladepunkte auch für Dritte freigegeben und damit als zusätzliche Einnahmequelle genutzt werden.

Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen

Wallboxen und Ladesäulen sind ein Pluspunkt im Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens – ein überzeugendes Argument für Entscheider*innen vor allem dann, wenn sogenannte ESG-Vorgaben für Umwelt (Environment), Soziales und Unternehmensführung (Governance) einzuhalten sind.

So erreichst du, dass es an deinem Arbeitsplatz Lademöglichkeiten gibt

  • Informiere dich über Finanzierungsmöglichkeiten und Förderprogramme.
  • Finde Mitstreiter*innen im Kollegenkreis.
  • Kommuniziere die Vorteile an das Management – und dann gemeinsam an die Belegschaft.
  • Biete Unterstützung bei der Umsetzung an, zum Beispiel, indem du Anbieter vergleichst, Vorteile sammelst und dem Management den Entscheidungsaufwand so leicht wie möglich machst.

Gemeinsam sind wir stärker.

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Los geht’s!

Headerbild: Eren Goldman via Unsplash

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Roman
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Roman macht Nachhaltigkeits-Content für Unternehmen und Organisationen. Er glaubt an eine Zukunft, die aus der Vergangenheit gelernt hat - und schreibt für MyFriday, weil nur kleine Schritte zu großen Sprüngen werden.

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