Mach mit bei den Omas for Future

Seit 2019 engagieren sich die „Omas for Future“ für eine Zukunft, die die Bedürfnisse von Menschen und Natur in Einklang bringt. Mit bundesweiten Aktionen, kleinen oder größeren Aktivitäten direkt vor Ort in ihren Städten und Gemeinden. Mit Herz, niederschwellig und immer offen für neue Mitstreiter*innen.

Das ist den „Omas for Future” wichtig

Mensch und Natur sind nicht zwei Systeme, die nebeneinanderstehen, sondern zusammengehören. Und Menschen, die im Einklang mit der Natur leben, sind gesünder und fühlen sich wohl: Wenn Luft und Wasser sauber sind. Wenn die Ernährung gesund und so natürlich wie möglich ist. Wenn die Produktion von Nahrungsmitteln und anderen Gütern nachhaltig ist. Wenn es Raum für Gemeinschaft und viel Grün in der direkten Umgebung gibt.

Die „Omas for Future“ suchen gezielt nach Städten und Orten, wo diese Bedingungen schon erfüllt sind. Und sie schauen, was sie von den Menschen dort lernen können. Dabei kümmern sie sich nicht nur um Umwelt- und Klimaschutz, sondern denken auch andere Bereiche wie Artenschutz und den Schutz unserer Demokratie mit.

Können nur Omas mitmachen?

Nein, du musst keine Oma sein, also keine Enkelkinder haben. Du musst noch nicht einmal Kinder haben. Und du kannst auch ein Opa oder Mann ohne Kinder sein, eine trans* Frau oder eine queere Person. Der Begriff „Oma“ steht einfach für die Generation 50 plus, die sich Sorgen um die Zukunft unseres Planeten macht. Was sie eint, ist die Frage: Was kann ich tun, damit unsere Enkel und Urenkel in einer Welt leben, in der sowohl Wiesen blühen als auch Demokratien?

Das Potenzial der älteren Generation

In dieser Generation steckt ein unglaubliches Potenzial für Klimaschutz und Gesellschaft. Denn dazu gehören auch die „Boomer“ – also die geburtenstarken Jahrgänge der 50er und 60er. Weil das so viele sind, können sie gemeinsam ordentlich etwas bewegen. Das zeigen die Aktionen der „Omas for Future“ seit ihrer Gründung. Ein Beispiel ist das Zukunftsquiz, mit dem sie viele Menschen fit für eine gute Zukunft machen.

Doch da geht noch mehr. Und dafür werden das große Wissen und die Erfahrungen von Omas und Opas gebraucht. Und auch du wirst gebraucht!

  • Du möchtest ja gerne, aber stehst noch mitten im Berufsleben? Dann hast du vielleicht nach Feierabend oder am Wochenende hin und wieder Zeit, eine Stunde oder mehr zu investieren. Ganz so, wie es für dich passt.
  • Du arbeitest schon weniger oder gar nicht mehr und möchtest einen Teil deiner Zeit sinnvoll nutzen? Bei den „Omas for Future“ wirst du bestimmt fündig.
  • Du hast gar keine Zeit, aber vielleicht etwas Geld übrig? Dann kannst du die Arbeit der „Omas“ durch (regelmäßige) kleinere oder größere Beträge unterstützen.

Häkeln, informieren, demonstrieren

Egal, ob du in gemütlicher Runde sitzen oder in der ersten Reihe stehen möchtest: Bei den „Omas for Future“ kannst du ganz nach deinen Fähigkeiten und Neigungen mitmachen – zum Beispiel beim Handarbeiten für die Aktion „Häkeln gegen Ökozid“ der Kunstinitiative ARTagainstECOCIDE.

Du kannst aber auch Kindern aus dem Buch „Oma, erzähl mir von der Zukunft!“ vorlesen. Das haben die „Omas“ gemeinsam geschrieben, gestaltet und im Selbstverlag herausgebracht. Allein beim bundesweiten Vorlesetag 2025 haben sie es mehr als 30.000 Kindern vorgelesen.

Oder du kannst als Quizmaster*in an einem bunten Abend das „Zukunftsquiz“ moderieren oder an einem Infostand helfen.

Vielleicht möchtest du auch mit Gleichgesinnten demonstrieren gehen. Die nächste Gelegenheit dazu hast du schon beim Frauenstreik am 9. März.

Menschen auf einer Demonstration tragen ein Banner zur Aktion "Häkeln gegen Ökozid"

Lerne die „Omas for Future“ kennen

Schau dich am besten in Ruhe auf der Website der Omas for Future um und entdecke, was sie schon alles auf die Beine gestellt haben und gerade planen. Über den Button „Mitmachen“ bekommst du eine Idee von noch mehr Aktivitäten und lernst in den Porträts ein paar Aktive aus regionalen Gruppen und ihre Geschichten kennen.

Apropos „regionale Gruppen“: Davon gibt es mittlerweile über Hundert in ganz Deutschland und ein paar in Österreich und den Niederlanden. Vielleicht auch in deiner Nähe. Das findest du über die interaktive Karte heraus.

Und natürlich sind die Omas auch auf Instagram, Facebook und YouTube zu finden. Obendrein verschicken sie jeden Monat einen Newsletter, den du abonnieren kannst.

Nutze das Kontaktformular oder die Online-Kennenlerntreffen

Du würdest am liebsten sofort mitmachen, aber in deinem Ort gibt es (noch) keine Gruppe? Du bist neugierig, aber weißt nicht so recht, wie du am besten einsteigst? Dann schreib den „Omas“ über das Kontaktformular auf der Website und frag im direkten Gespräch nach.

Eine gute Möglichkeit, die „Omas“ kennenzulernen und alle deine Fragen zu stellen, sind auch die digitalen Kennenlerntreffen per Zoom. Die finden in der Regel jeden Monat am dritten Donnerstag um 17 Uhr statt; das nächste am 19. März. Schreib dir den Termin am besten direkt in den Kalender und melde dein Interesse an, damit sie dir rechtzeitig den Link zusenden können.

Gemeinsam sind wir stärker.

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Los geht’s!

Headerbild: Omas for Future

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Gabi
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Gabi

Klimaschutz schmeckt! Das lebt Gabi in ihren Texten, auf Social Media und in ihrer Küche. So möchte sie viele Menschen für "anders essen" begeistern. Anders heißt nicht, dass wir alle Veganer werden müssen. Es bedeutet, mehr Pflanzen, mehr Farbe und Abwechslung auf den Teller zu bringen. Auf My Friday teilt Gabi ihr Wissen und ihre Ideen, mit denen eine klimafreundliche Ernährung ganz einfach gelingt.

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