Sorge dafür, dass deine Kommune mehr Geld hat. Das macht VERGNÜGT!


Moment. Geld für Kommunen besorgen? Was um alles in der Welt soll das mit Vergnügen zu tun haben?

Ja, wir verstehen, wenn du bei dieser Überschrift irritiert die Augenbrauen hochgezogen hast. Aber keine Sorge, wir sind nicht verrückt geworden. Wir sind nur vergnügt… über VERGNÜGT!

VERGNÜGT ist nämlich die Abkürzung eines sehr kreativ benannten Projekts des Nachrichtenformats FunFacts und steht für „Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer Retten Gemeinden in Not Über Gerechte Talerabgabe“.

Falls du von FunFacts noch nichts gehört hast: Das neue, täglich online erscheinende Nachrichtenformat möchte Fakten zu mehr Reichweite verhelfen – mit sauberer Recherche (unterstützt durch CORRECTIV), gleichzeitig aber auch mit viel Humor. Die Anzahl der Prominenten, die das Format unterstützen, ist beachtlich: Marc-Uwe Kling, Daniela Sepehri, Max Uthoff, Karoline Herfurth, Sarah Bosetti, Stephan Anpalagan und viele andere tragen dazu bei, Fakten unterhaltsamer zu transportieren. Das Ergebnis: Die Sendungen sind genauso amüsant wie aufschlussreich. Schau mal rein. Es lohnt sich!

Aber zurück zum Geld.

Leere Stadtkassen sind ungerecht

Hast du auch schonmal gehört, dass deine Kommune zwar gerne die Schulen renovieren, das Schwimmbad erhalten oder den ÖPNV günstiger machen würde – aber es ist leider kein Geld da?

Dass an allen Ecken und Enden das Geld fehlt, ist Alltag in deutschen Kommunen. Und das ist nicht nur schade, sondern ein Gerechtigkeitsproblem. Denn das bedeutet, dass überall dort das Geld fehlt, wo ALLE Menschen, und ganz besonders diejenigen ohne dickes Bankkonto, von Investitionen profitieren.

Wer sich Privatschulen, Wellness-Retreats und einen Porsche leisten kann, den stört es wenig, wenn städtische Schwimmbäder nur noch als pittoreske Lost Places taugen, öffentliche Schulen verfallen und Bustickets immer teurer werden. Für den großen Rest der Bevölkerung macht all das aber einen gewaltigen Unterschied. Und wie wäre es darüber hinaus mit einem nachhaltigen und klimaresilienten Umbau unserer Städte? Auch davon profitieren alle – sogar die Menschen mit dickem Portemonnaie.

Woher soll das Geld kommen?

Fakt ist also: Wir brauchen viel mehr Geld in den Kommunen. Aber wo soll das herkommen? Nun, Geld gibt es genug. Es konzentriert sich nur in den Händen einiger Weniger. Deshalb brauchen wir dringend eine Vermögens- und Erbschaftssteuer, die mehr Gerechtigkeit herstellt. Damit auch Menschen, denen ein paar Millionen weniger auf dem Bankkonto gar nicht auffallen würden, endlich an der Finanzierung unserer gemeinsamen Infrastruktur beteiligt werden.

Warum das auch im Angesicht der Klimakrise eine gute Idee ist, haben wir übrigens schon vor einiger Zeit hier in unserem Hintergrundartikel zu Vermögenssteuer und Klimakrise beleuchtet (und dasselbe lässt sich auf die Erbschaftssteuer ausweiten).

Und dafür kommt VERGNÜGT ins Spiel.

Was ist VERGNÜGT und was kannst du dafür tun?

VERGNÜGT ist eine Kampagne, bei der jede*r mitmachen kann. Und manche noch ein bisschen mehr.

1. Petition unterzeichnen

Schritt 1, den wir alle tun können, und der auch nur eine Minute dauert: Unterzeichne die Petition von FunFacts. Das Besondere daran: Sie fordert nicht einfach nur eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer und mehr Gerechtigkeit bei der Erbschaftssteuer. Sie fordert gleichzeitig, dass die daraus entstehenden Steuereinnahmen direkt in die Kommunen gehen. Damit die Zeit der leeren Stadtkassen ein Ende hat.

2. In der Kommune gestalten

Bist du Mitglied im Gemeinderat oder Stadtrat, Beiratsmitglied, sachkundiger Bürger, Bürgermeisterin oder in der Verwaltung tätig? Möchtest du bei deiner Arbeit in der Kommune und für die Kommune gerne mehr Zukunft gestalten und findest auch, dass mehr Geld aus den übervollen Taschen der Wenigen in die Kassen der Vielen fließen sollte?

Dann melde dich bei VERGNÜGT! Das Team dahinter wird sich dann mit euch in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen.

3. Die Kampagne bekannter machen

Du kannst dich übrigens auch dann bei VERGNÜGT melden, wenn du nicht in einer Kommune arbeitest, aber trotzdem Ideen hast, wie du die Kampagne unterstützen kannst.

Und natürlich kannst du dazu beitragen, die Kampagne raus in die Welt zu tragen. Teile und unterstütze die Petition und die Umfrage in den Sozialen Medien, informiere Familie, Freundinnen und Bekannte, mach engagierte, zukunftsgerichtete Kommunalpolitiker*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen darauf aufmerksam. Du kannst auch einfach unseren Artikel teilen, zum Beispiel über das untenstehende SharePic.

Lasst uns aktiv werden! Wir haben alle etwas davon! Dort, wo wir leben. Jeden Tag.

Gemeinsam sind wir stärker.

Du möchtest anderen davon erzählen und sie motivieren, mitzumachen?

Dann teile einfach unser SharePic in deinem Messenger – oder wo auch immer du Menschen erreichst.

Los geht’s!

Headerbild: Nick Fewings via Unsplash, eingebundenes FunFacts-Visual: IMAGO Eventpress, Future Image

Vergrößere deinen Handabdruck, indem du diesen Artikel teilst! 🖐️
Katja
Katja
Katja

Hoffnung kommt durch Handeln. Dieses Motto hilft Katja morgens aus dem Bett. Seit sie begonnen hat, ihren Alltag durch die "Was kann ich tun"-Brille zu betrachten, hat sie wieder Hoffnung. Und am meisten Hoffnung geben ihr die Begegnungen, die sie dank Content4Future und My Friday hat. Deshalb schreibt sie am allerliebsten hier. Auch wenn sie andernorts ebenfalls mit Schreiben ihr Geld verdient.

Artikel: 28

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert